Ich lese mich quer durch die Low Carb Welt 

 … und  stoße auf ein leckeres Rezept.

Unter dem Rezept steht für Low Carb nicht geeignet- bzw. nur am Ladetag oder für erfahrene Carbler.

Ich bin verunsichert –Quinoa ist doch der Reis der Low Carbler ! oder ?

Klar, die meisten Carbler essen Blumireis…

Mir raucht der Schädel…

Bei der einen Low Carb Ernährung ist Quinoa erlaubt –bei der anderen nicht.

Hier Mager-Joghurt erlaubt – da nicht…

 

Arrrgl

 

Also habe ich  gesucht und Antworten gefunden:

 

Joghurt bei LowCarb ?

 

Joghurt nimmt eine Sonderstellung beim Kohlenhydratgehalt ein. Hier lässt sich der Kohlenhydratgehalt (leider) nicht ohne weiteres mit einen Blick auf den Nährwertgehalt feststellen. Dies liegt zum einen daran, dass dem Joghurt – selbst, wenn es sich um fettarmen Naturjoghurt handelt – Zusatzstoffe hinzugefügt werden. Fettfreies Milchpulver wird beispielsweise verwendet, um den Joghurt anzudicken. Außerdem besteht Milch aus Laktose, also Milchzucker, und Milchpulver beinhaltet eine höhere Konzentration an Laktose. Da Laktose eine Zuckerart ist, heißt das automatisch, dass der Kohlenhydratgehalt im Joghurt erhöht ist. Daher solltest Du Dich kritisch mit der Nährwerttabelle auf der Packungsrückseite auseinandersetzen und sicherheitshalber auf Sojajoghurt oder Quark (verdünnt mit etwas Mineralwasser) ausweichen.

 

und was ist mit Milch?

 

Viele Low-Carb-Diäten wie zum Beispiel die Atkins-Diät oder die New York Diät streichen reguläre Milch erst einmal vom Ernährungsplan. Doch warum? Als fett- und eiweißreiches Getränk und einem Kohlenhydratgehalt von etwa 5g pro 100g Milch scheint Kuhmilch auf den ersten Blick unbedenklich. Ein, zwei Gläser Milch, die achtlos nebenbei getrunken werden, können den Kohlenhydrat- und Kalorienhaushalt allerdings schnell in die Höhe treiben, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.

Gegen einen Schluck Milch im morgendlichen Kaffee spricht natürlich nichts. Allerdings sollte – insbesondere wenn es um größere Mengen Milch geht (z.B. pur getrunken oder im Müsli) – lieber auf ungesüßte Mandelmilch (2,3g Kohlenhydrate pro 100g) oder Sojamilch (0,2g Kohlenhydrate pro 100g) ausgewichen werden. Denn Milch enthält Laktose, einen Zweifachzucker, der aus Glucose und Galactose besteht und den Insulinspiegel in die Höhe treibt und im Vergleich zu Mandel- oder Sojamilch beim Kohlenhydratgehalt nicht gerade vorteilhaft abschneidet.

Man könnte meinen, dass laktosefreie Milch hier eine gute Alternative zu herkömmlicher Milch darstellt. Leider ist dem jedoch nicht so, da zur Herstellung laktosefreier Milch das Enzym Laktase der handelsüblichen Milch hinzugegeben wird. Dieses spaltet den Milchzucker in die Einfachzucker Glukose und Galaktose. Der Milchzucker wird also nur aufgespalten, der Kohlenhydratgehalt ändert sich allerdings nur geringfügig.

 

Quinoa der Reis der Low Carbler?

 

Quinoa und Low Carb – das ist in der Tat ein schwieriges Thema, denn während der glykämische Index von Qunioa bei 35 im “grünen Bereich” liegt und somit zu einem langsamen Blutzuckeranstieg führt, liegt die glykämische Last im roten Bereich. Die glykämische Last ist bei Low Carb wichtiger als der glykämische Index, da nicht nur die Qualität der Kohlenhydrate, sondern auch die mit einem Lebensmittel zugeführte Menge an Kohlenhydraten entscheidend ist. Da 100g Quinoa einen Kohlenhydratgehalt von 58,5g hat und eine glykämische Last von 20,5 (was in etwa im Bereich von Vollkornnudeln oder Wildreis liegt), sollte Quinoa bei Low Carb eher vermieden werden.

 

 

Ich liebe Karotten ,besonders gekochte mit einem Hauch Vanille aber:

 

Um diese Frage zu beantworten, muss zwischen gekochten und rohen Karotten unterschieden werden. Denn der glykämische Index einer gekochten Karotte ist höher als der einer rohen. Bei gekochten Karotten können die Kohlenhydrate besser verwertet werden und der Blutzucker steigt schneller an. Daher sollte man bei Low Carb Karotten lieber roh essen.

 

 

Und Obst ? Was ist mit Obst?

 

Häufig ist man sich nicht bewusst, dass man bei einer kohlenhydratreduzierten Kost auch ein Augenmerk auf den Verzehr von Obst lenken sollte. Da einige der Low-Carb-Diäten, wie zum Beispiel Atkins oder die South Beach Diät, in der ersten Phase keine Früchte erlauben, sollte man sich beim Verzehr von Obst und Gemüse darüber bewusst sein, dass diese – je nach Fruchtzuckergehalt – teilweise den Insulinspiegel in die Höhe treiben.

Generell kann man Obst in drei Kategorien einordnen: Jene mit einem niedrigen, einem mittleren und einem hohen Fruchtzuckergehalt. Grundsätzlich denkt man natürlich, dass man sich mit dem Verzehr von Früchten etwas Gutes tut und diese in rauen Mengen verzehren kann. Dass dem nicht so ist, zeigt folgende Liste. Grundsätzlich sollten demnach Früchte mit einem niedrigen bzw. mittleren Fruchtzuckergehalt bevorzugt werden.

 

Ich werde jetzt meinen angebrochenen ,gepufften Quinoa aufbrauchen und mich dann von ihm verabschieden ... zumindest solange bis ich bei meinem Traumgewicht angekommen bin 

 

Zur Übersicht habe ich, um um zusätzliche Irrwege zu verhindern , Listen von  LCHF  verlinkt  KH Listen/Eiweiß

 

Quelle: http://www.lowcarb-ernaehrung.info/low-carb-im-alltag/